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Die Kurzwelle

 

Die meisten von uns kennen sie nicht – wissen eigentlich auch gar nicht, dass sie existiert. Oder sie haben sie aus dem Gedächtnis gestrichen. Hat sie doch im Laufe ihrer Geschichte immer wieder gezeigt, wie wichtig sie sein und werden kann bei der Übertragung von Informationen hin zu Menschen, die man sonst nur umständlich oder gar nicht erreicht.

 

Dabei ist die Kurzwelle ein geniales Medium. Während die frequenzmodulierten Signale  nur von geringer Reichweite sind, werden die amplitudenmodulierten Signale der Kurzwelle gegen die Atmosphäre abgestrahlt, dort reflektiert und gelangen wieder zurück zur Erde. Auf diese Weise werden große Distanzen überbrückt, sind Signale in ganz Europa und darüber hinaus zu empfangen. Derart lange Signalwege machen das Signal aber auch anfällig für eine Vielzahl von Störungen. Zusätzlich hängt die Qualität des eingestrahlten Signals auch noch von der Tages- und Jahreszeit ab. Darum sind Kurzwellenempfänge für eine große Zahl Hörer, die nur den digitalen, störungsfreien Empfang kennen, unbequem, oftmals störend. Dann sind spezielle Empfänger sinnvoll, die das Rauschen unterdrücken, die das Signal aus der großen Anzahl benachbarter Signale herausfiltern, die letztlich das Hören unserer Sendungen bequem erscheinen lassen.

In vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt ist diese Art der Informationsvermittlung die einzig mögliche um auch Menschen in den entlegendsten Gebieten des Landes zu erreichen. Das gilt besonders im Moment auch für die afrikanischen Länder, in denen große Aufklärungskampagnen gegen AIDS durchgeführt werden – auch auf Kurzwelle. Gerade iin diesem Kontinent erfährt der sogenannte Bürgerfunk einen großen Auftrieb.

 

Doch wer auf den störungsfreien Empfang nicht verzichten will, der kann unsere Sendungen auch parallel im Internet empfangen. Denn die Ausstrahlungen auf Kurzwelle werden in der Regel parallel, mit einer kleinen Zeitverzögerung, auch im Internet ausgestrahlt unter der Adresse http://mp3.nexus.org . Doch hat der Großteil der Weltbevölkerung keinen Zugang zum Internet!

 

Warum also Sendungen auf Kurzwelle bei Radio Rasant?

Trotz der zahlreichen Variablen, die einen qualitativ guten Empfang einer Kurzwellensendung bedingen, gibt es eine große Anzahl von Hörern, die dieses Medium regelmäßig passiv nutzen. Zweiundvierzig Prozent der Weltbevölkerung hat Zugang zum Medium Kurzwelle. Man schätzt die Anzahl der Nutzer auf eine Milliarde

Nach unseren Ausstrahlungen auf Kurzwelle erhalten die Redakteurinnen – im Gegensatz zu den Ausstrahlungen im lokalen Bereich – oftmals Hörerpost. Die Hörer bestätigen darin den Empfang der Sendung, nehmen Stellung zu den Reportagen und sprechen den „Machern“ für ihre Arbeit Dank und Anerkennung aus. Diese Stellungnahmen sind uns sehr wichtig, denn an ihnen messen wir die Qualität unserer Beiträge. Die Aufforderung fortzufahren ist für die Redakteurinnen von großer Motivation. Die Tatsache, dass sie auch Post z.B. aus Australien oder Neuseeland erhalten, zeigt ihnen, dass es Menschen in anderen Ländern gibt, die daran interessiert sind, was sie zu erzählen haben.

Somit bekommt der Kontakt zu Menschen in anderen Ländern, der Gebrauch einer Fremdsprache, in der Regel Englisch, eine neue Dimension. Das Medium Kurzwelle bringt die Menschen innerhalb und außerhalb Europas näher zusammen. Der Wunsch der Redakteurinnen, nicht alleine die Produzenten zu sein wächst hin zu dem Wunsch nach einem völkerverbindenden Projekt; der Wunsch nach einer gemeinsam produzierten Sendung mit Jugendlichen aus einem anderen Land. Die Herausforderung suchen, Sprach- und Kulturunterschiede zu überwinden und dennoch abschließend ein für beide Kulturen tragfähiges Produkt, nämlich eine Radiosendung zu erstellen, ist ein großes Ziel interkulturellen Lernens in zahlreichen Kulturen der westlichen Welt. Zum anderen erschließt sie den deutschen Jugendlichen auch den Zugang zu anderen Kulturen, erweitert ihren Horizont über die Berge des Sauerlands hinweg. Denn wenn wir weltweit gehört werden können, dann können wir auch weltweite Themen behandeln. Und davon profitiert letztlich auch wieder das lokale Radio.

 

Die Kurzwelle verbindet Menschen auf verschiedenen Ebenen weltweit.

 

 

 

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